Immer wieder kopfüber

przez Helen Lewis

Nun ist es endlich soweit. Europa setzt gerade das Energiekonzept um, von dem wir jahrelang gehört haben, dass es einfach beschleunigt werden müsse.

Es wird berichtet, dass der Gaspreis am TTF die Marke von 80 Euro/MWh überschritten hat, möglicherweise sogar auf 100 Euro steigen könnte und dabei etwa achtmal so teuer ist wie Gas in den USA.

Und dann kommt die große Entdeckung:

„Wir haben innerhalb von vier Jahren bereits die nächste Energiekrise im Bereich der fossilen Brennstoffe.“

Was für eine Überraschung!

Lassen Sie uns also noch einmal die Grundlagen wiederholen.

Wenn man der Öffentlichkeit jahrelang einredet, dass man so schnell wie möglich aus der Kohle aussteigen müsse, und gleichzeitig keine neuen, stabilen Energiequellen parat hat, wird sich diese Lücke nicht von selbst schließen.

Ein Atomkraftwerk lässt sich nicht in drei Jahren bauen. Auch Stromnetze entstehen nicht einfach durch einen Klick auf „Veröffentlichen“. Energiespeicher ersetzen nicht automatisch die gesamte verfügbare Leistung.

Was bleibt also übrig?

Gas.

Und plötzlich haben wir eine wunderschöne Sequenz:

Kohle ↓

→ Notwendigkeit der Stabilisierung des Systems ↑

→ Gas ↑

→ Abhängigkeit vom Gasmarkt ↑

→ Anfälligkeit gegenüber Preisschocks ↑

→ Gaspreis bei 80–100 Euro/MWh ↑

→ „die nächste Krise im Bereich der fossilen Brennstoffe“

Es gibt wirklich kaum ein besseres Beispiel dafür, wie man zunächst ein strukturelles Problem schafft und anschließend dessen Folgen so analysiert, als wären sie vom Himmel gefallen.

Und hier kommen wir zu einem noch interessanteren Thema.

Genau für solche Prozesse werden sogenannte „Energie-Influencer“ – Schwätzer , Quatschings & Co. benötigt.

Nicht, damit die Öffentlichkeit ein vollständiges Energiemodell mit Kosten, Risiken, WACC, Versorgungssicherheit, verfügbarer Leistung, Netz und Importabhängigkeit erhält. Nein! Nur um ein komplexes Problem auf eine einfache Botschaft zu reduzieren:

„Kohle ist schlecht. Gas ist eine Übergangslösung. Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Lasst uns das Tempo erhöhen.“

Und wann kommt die Rechnung?

„Wir haben eine Krise bei den fossilen Brennstoffen.“

Und natürlich behaupte ich nicht, dass jede Person, die für grüne Technologien wirbt, von der Lobby bezahlt wird. Das wäre zu einfach und würde vor allem Beweise erfordern.

Doch der Mechanismus der Einflussnahme ist ein konkretes Analyseobjekt: Wer finanziert Organisationen, Thinktanks, Kampagnen, Veranstaltungen, Berichte, Medien und Experten? Welche wirtschaftlichen Interessen stehen hinter den propagierten Lösungen? Wer profitiert finanziell von einer bestimmten Ausrichtung des Wandels?

Denn wenn jemand der Öffentlichkeit über Jahre hinweg eine bestimmte Energieerzählung verkauft, lohnt es sich, eine ganz einfache Frage zu stellen:

Analysieren wir die Energiewirtschaft oder das Marketing in der Energiewirtschaft?

Und die Rechnung?

Die Rechnung ist bereits sehr konkret. Und diese bezahlt nicht der Influencer. Sie bezahlt die Wirtschaft.

Nach: Wojciech Balcerzak

//

Wróć

Aktualności

Immer wieder kopfüber
Polacy to autochtoni
Kabel do Wi-Fi
Pełzająca islamizacja

Wydarzenia

> Październik 2026 >
Nie Pon Wto Śro Czw Pią Sob
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31