SMART MEANS POLAND

przez Bartek Bukowski

Bericht von Hannover Messe - Polen als Partnerland

Man hört oft und viel über manche Veranstaltungen, hat aber nicht immer die Möglichkeit, selbst dabei zu sein. Wir haben also beschlossen, einige Fotos zu machen und mit den Ausstellern aus Polen und anderen Ländern zu sprechen, aber hauptsächlich um zu sehen, was geht heute vor in der modernen Industrie.

Die Hannover Messe ist bekannt als Schauplatz für die schwere Industrie. Dieses Jahr sehen wir aber die Vorboten der neuen Industrierevolution, die schon fast verniedlicht als "Industry 4.0" angesagt wird. Das zweite wichtige Thema hängt mit der Energiewirtschaft zusammen, umfasst also die Energieeffizienz, Optimierung der technologischen Prozesse, Energieversorgung und die Methoden der Energiegewinnung.

Zenon Żuralski und Dariusz Kijanka

Als Erstes haben wir den polnischen Stand besucht. Unter dem Motto SMART MEANS POLAND wurden interessante neue, aber auch bereits bekannte Produkte "Made in Poland" ausgestellt. Anders, wie zur Grünen Woche in Berlin, zeigt sich Polen in Hannover sehr professionell und beeindruckend.

Der Gründer der 1Logistics Żuralski GmbH, Zenon Żuralski, erzählte uns über seine Firma, ihre Geschichte und die permanente Notwendigkeit, neue Ideen zu bringen und umzusetzen, und das alles auf höchstem technologischen Niveau. Seine Firma besitzt einige Hundert Patente. Die Herstellung von Transportpaletten aus Kunststoffen, Aluminium, sowie der Spezialbehälter, sind das Hauptfeld der Firmentätigkeit. Die Kunden gibt es bereits in vielen Ländern Europas.

DTP Ltd.

Das Motto des polnischen Auftritts als Partnerland in Hannover lautet SMART MEANS POLAND und trifft sehr gut die Richtung, in die sich momentan polnische Wirtschaft entwickelt. Die meisten in Hannover anwesenden polnischen Betriebe arbeiten im Bereich der sogenannten hohen Technologie. Man arbeitet an den Lösungen für Fernsteuerungen, Ferndiagnosen und Reparaturen, nutzt dabei das Implantieren von virtuellen Elementen in die reale Welt. Zum Beispiel Digital Technology Poland Ltd. Sience-Fiction scheint nicht mehr zu existieren: die Wissenschaft hat die Fantasie in vielen Bereichen eingeholt.

Stand der Firma ZORTRAX

Es gibt viele deutsch-polnische Unternehmen, die ihre Entwicklungslabors in Polen unterhalten, ihre Vertriebsbüros findet man jedoch bereits europaweit. Junge polnischen Unternehmer und Ingenieure zeigen hier ihre Errungenschaften und sprechen mit ihren Kollegen aus anderen Ländern. Wir konnten etwas von einem solchen Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf dem Stand der Firma ZORTRAX - Hersteller von 3D Druckern, mitbekommen.

Es ist nicht möglich alle separat zu erwähnen, aber der Besuch in Hannover hat sich gelohnt. Die Ausstellung zeigt deutlich, wie stark international verflochten und wie weit entwickelt ist mittlerweile die Zusammenarbeit von Industriebetrieben und Manufakturen, sowohl im Bereich der Technologieentwicklung, als auch des Vertriebs. Ein einziges Beispiel: die Sonderwirtschaftszone Wałbrzych (Waldenburg): hier produzieren ihre Elemente und ganze Baugruppen, bis hin zu Fertigprodukten solche Giganten der Automobilindustrie, wie Toyota, Ronal, Bosch, DSSE, Polaris, Bridgestone, Mando, 3M, Faurecia, GKN Driveline, Cooper Standard, NSK, Nifco oder Mercedes-Benz.

Möglich durch 3D-Technologie

Man darf sich nicht in seiner Schale einschließen und glauben, dass die Konkurrenz schläft. Das tut sie bestimmt nicht! Und so auch im Bereich der 3D-Druckertechnologie sind die US-Amerikaner und die Japaner ganz vorne. Die Geräte der Marke KEYENCE erreichen sehr hohen Präzisionsgrad, bei einer breiten Auswahl von Stoffen, inkl. Silikon. Das alles ergänzt ein 3D-Skaner, aber hier war das Angebot nicht so umfassend.

SIEMENS in Polen

Der Weltkonzern SIEMENS dominiert in fast allen Branchen. Das wundert auch nicht, denn es handelt sich hier um einen der größten Arbeitgeber. Anknüpfend an diesjähriges Leitthema: Innovation und Effizienz, haben sich mehrere Firmen auf die Technologien konzertiert, die bei der Energiegewinnung und Energieversorgung zum Einsatz kommen. Auch die neusten Elektrosysteme, alternative Energiequellen und Antriebe wurden vorgestellt. Der polnische Bus URSUS beeindruckte mit dem Hydrogenantrieb, während sein elektrischer "Zwilling" draußen aufgeladen wurde.

Das hier - oben links - ist ein NISSAN Modell aus dem Programm ZERO EMISSION, das mit einem Methanol-Chemiereaktor betrieben wird.

Die Roboter führen mittlerweile nicht nur die Befehle aus, sie kommunizieren miteinander und werden immer effizienter. Viele Unternehmen bedienen sich heute nicht nur der Robotertechnik, sondern entwickeln für diese auch neue Technologien, Software, Anwendungen und Sicherheitskonzepte. So konnte man die Roboter der Marke KUKA aus Augsburg auf den Ausstellungsflächen mehrerer Firmen beobachten. Den Verkauf dieses Unternehmens an einen chinesischen Investor konnte man gerade noch abwenden.

Interessante Schlüsse konnte man aus den Gesprächen mit den jungen Ingenieuren ziehen, die sich mit den Sicherheitsfragen im Roboterumfeld beschäftigen. Mehrere Wissenschaftsinstitute und Entwicklungslabors, wie z.B. tru-physics GmbH, arbeiten an de Lösungen in diesem Bereich.

Im Rahmen der Revolution "Industrie 4.0" werden die Roboter die Menschen von ihren Arbeitsplätzen höchstwahrscheinlich vertreiben und Massenentlassungen im Sektor der unqualifizierten Arbeitskräfte auslösen. Gleichzeitig entstehen aber neue Möglichkeiten für die hochqualifizierten Mitarbeiter. Die Perspektiven für diejenigen, die mit dem Zeitgeist nicht mithalten können sehen jedoch düster aus.

Man konnte sehr viel über die Energetik erfahren, über neue Konzepte der Energiespeicherung in Batterien, Kondensatoren usw., den Vorträgen lauschen, neue Kraftwärmekopplungen berühren, moderne Elektrofahrzeuge mit Batterien oder Chemiereaktoren bewundern, die sehr wenig Kraftstoff verbrauchen, und natürlich über erneuerbare Energie. Etwas klein ist die Präsentation der Firma SAULE ausgefallen, die Fotovoltaik-Zellen auf der Basis von Perowskiten anbietet. Das Thema verdient mehr Aufmerksamkeit, denn die Ergebnisse der Firmengründerin Olga Malinkiewicz auf diesem Gebiet lassen sich sehen! Ihre Anlagen übertreffen die bisher bekannten organischen Solarzellen sowohl im Bereich Leistung, als auch Lebensdauer. Außerdem lässt diese Technologie die Solaranlagen in beliebige Elemente der Baukonstruktion integrieren, was bedeutet, dass man t keine zusätzlichen Module zu montieren braucht. Das alles reicht, um die Revolution im Bereich des Solarstrom auszulösen.

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